Bername + Höhe + Route:

Grundschartner 3061m - Nordkante V

Anfahrt & Zustieg:

Durch das Zillertal Richtung Mayrhofen. ca. 1 km vor dem Ortseingang nach links in den Brandbergtunnel und weiter in den Zillergrund (Mautstraße). Parkmöglichkeit beim Kraftwerk hinter dem Gasthof Häusling.

Vom Kraftwerk Häusling über anfangs steilem, später flacher werdenden Viehsteig zur Bodenalm. (Übernachtungsmöglichkeit für spartanische Leute)
Von der Bodenalm dem schwach ausgeprägten Steiglein folgen bis es sich am Ende des Kares allmählich verliert. Nun direkt in die große Rinne in der Mitte des Kares.
Durch Sie mühsam hinauf bis zu unaffälligem Steinmann. Nun links über steile, grasige Platten auf den Rücken einer alten Gletschermöräne und direkt empor an die Kante.
Einstieg bei markant, sekrecht gespaltenem Block (Steigspuren). Von Häusling 3- 3,5h.

Aufstieg / Route:

Ca 15-20 SL meist IV – V. Kantenhöhe 600m ca 800 Klettermeter. (5h vom Einstieg)
Einige Meter über den scharfen Grat und über einen Zacken 5m in eine Scharte abklettern.
Nun einige leichte Seillängen (IV) bis unter den ersten Steilaufschwung. Den Rissen leicht links der Kante folgen bis zu einer senkrechten Wandstelle (Schlüsselstelle V/A0, frei VI+)
Wieder einige IVer Seillängen bis zum nächsten Aufschwung. Nun gerade hinauf auf eine Felsschuppe und einem Riss folgend bis zu Stand (V-). Wieder leichter über den Grat bis zu
einem Aufschwung der direkt überklettert wird (V). Weiter direkt an der Kante in traumhafter Granitkletterei bis zu einem großen Zacken, der rechts umgangen wird (IV). Rechts der Kante hinauf, über einen markanten Zacken (V). Nun stets leicht über den Grat bis zum Vorgipfel und ca 50m unschwierig nach rechts zum Gipfelkreuz.

Abfahrt & Abstieg:

Vom Gipfel südlich in eine Scharte und über Firnfelder und Gletscherschliffplatten in das
Kainzenkar hinunter. Rechtshaltend vorbei an den Kainzenkarfällen (Felsmauer die das gesamte Kainzenkar durchzieht.) auf ein schwach ausgeprägtes Jägersteiglein, das zur Kainzenalm hinunterführt. (unbedingt einkehren, die urigen Senner freuen sich immer über einen „Kletterhuagacht“).
Nun schier endlos dem Schotterweg entlang durch den Sundergrund hinaus und evtl per Anhalter zum Gasthaus Häusling.

Topobild:
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Fazit:
Top Klassiker in den Zillertaler Alpen, der aber Aufgrund seiner Länge sowohl im Zu- und Abstieg (2000hm), als auch seiner Kletterei nicht unterschätzt werden darf. Bandschlingen, 1 Satz Keile, Friends Gr. 1-4, ev. Hammer und Haken
Datum Tour:
05.08.2007